von Detlef Hanke

Walldorf (Baden-Württemberg), 01.06.2013 - Insgesamt 213 Athletinnen und Athleten aus 20 Nationen Europas traten in den Disziplinen Fighting, Duo und Ne-Waza bei den JuJutsu-Europameisterschaften an.

Mit dabei vom JC Wiesbaden der Doppelweltmeister Peter Morgner (bis 56 kg) und der internationale Deutsche Meister Thomas Schell (bis 85 kg).

In der Disziplin Fighting gelang Thomas Schell ein hervorragender Einstieg. Nach einem Auftaktsieg mit Full Ippon-Wertung (jeweils Ippon für: Treten und Schlagen, Boden, Werfen) gegen den Belgier Essoubhi kämpfte er sich mit einem weiteren Full Ippon gegen den Slovenier Telalovi ins Halbfinale vor.

Dort wurde er jedoch von dem Ukrainer Nastenko und späteren Europameister gestoppt und in die Trostrunde geschickt.

Die Entscheidung im Kampf um Platz drei konnte zwischen Schell und dem Niederländer Vringer nicht knapper ausfallen. Mit dem Schlussgong war die Unterbewertung ausgeglichen. Und am Ende war die Anzahl der Errungenen Ippon das Zünglein an der Waage. So musste sich Schell trotz hervorragender Kämpfe mit dem fünften Platz zufrieden geben.

Ebenfalls in der Disziplin Fighting ging der zudem in der 2. Judo-Bundesliga kämpfende Peter Morgner an den Start. Nach einem Sieg gegen Bigaignon (Frankreich) unterlag er dem Russen Babkin. Aufgrund der erzielten Punkte kam Morgner jedoch als Gruppensieger ins Finale. Dort fand die Neuauflage des WM-Finales von Wien 2012 statt. Wieder traf er auf den Österreicher Haider, dem er sich diesmal jedoch geschlagen geben musste. Somit der Vizetitel für Morgner.

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