Rückblick auf die Judo-Oberliga Hessen 2026: Eine Saison mit Licht und Schatten
Die Saison 2026 in der Judo-Oberliga Hessen ist Geschichte. Am Ende steht ein vierter Platz, der nicht dem entspricht, was wir uns vorgenommen hatten. Und doch ist diese Saison so viel mehr als eine Platzierung.
Verletzungspech als ständiger Begleiter
Eine Vielzahl unserer Leistungsträger verletzte sich im Saisonverlauf und fiel für teils mehrere Kampftage aus. Woche für Woche mussten wir improvisieren und das Beste aus der Lage machen. Trainer Denis Maas bringt es auf den Punkt: "Das Team hat trotz der verletzungsbedingten Rückschläge im Rahmen ihrer Möglichkeiten alles rausgeholt."
Ein Lichtblick mit Zukunft: Antonii Enov
Antonii Enov feierte in dieser Saison seinen Einstieg in die Herren-Oberliga und hat das mit Bravour gemeistert. An jedem Wettkampftag war er für uns da. Das zeigt, was unsere Nachwuchsarbeit beim Judo Club Wiesbaden 1922 leisten kann. Anthonii ist dafür ein lebendiges Beispiel.
Solidarität aus der Judofamilie
Trainer Stanislav Bondarenko spricht offen: "Die verletzungsbedingten Ausfälle haben uns schon stark zurückgesetzt. Nichtsdestotrotz war es umso erfreulicher, dass wir auf die Unterstützung von befreundeten Athleten aus Bad Nauheim und Gießen vertrauen konnten, die uns diese Saison unterstützt haben."
Dafür sind wir sehr dankbar.
Ein letzter Kampftag, der bleibt
Vor heimischem Publikum verabschiedete sich unsere Mannschaft mit zwei starken 5 zu 2 Siegen gegen die TG Schwalbach und den TSV Nordwest Frankfurt aus der Saison. Dieser Kampftag hatte noch eine besondere Bedeutung, denn wir hatten Gäste eingeladen, die sehen sollten, wofür dieser Verein steht.
Integration als gelebter Alltag
Thomas Schwarze, Schirmherr von Wiesbaden International, Helmut Fritz, Ehrenvorsitzender des Sportkreises Wiesbaden, sowie die Stadtverordneten Janine Vinha (Volt), Catharina Koch (SPD) und Rebecca Thomas (Bündnis90/Grüne) vom Sportausschuss waren am letzten Kampftag dabei und haben unser Team live in Aktion erlebt.
Unsere Kämpferinnen und Kämpfer kommen aus unterschiedlichsten Ländern und Kulturen. Manche sind hierher geflohen, manche hierher gezogen aus den unterschiedlichsten Gründen. Und beim Judo Club Wiesbaden 1922 haben sie eine sportliche Heimat gefunden, in der sie als Menschen im Vordergrund stehen und die gemeinsame Liebe zum Judo alles andere verbindet.
Integrationsarbeit ist bei uns nichts, worüber man groß reden müsste. Es ist einfach Teil dessen, wie dieser Verein seit jeher tickt.
Auf die nächste Saison
Diese Saison haben wir aus einer schwierigen Situation das Maximum rausgeholt. Das war kein einfaches Jahr, aber wir haben gezeigt, dass dieser Kader Charakter hat und zusammenhält. Unser Nachwuchs macht Lust auf mehr. Und nächste Saison greifen wir wieder an.
Die Mannschaft 2026 bestand aus:
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Ahmad Sameer Ahmadi
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Andrii Haidai
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Antonii Enov
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Christopher Dallosch
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Julius Dallosch
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Demian Muzychenko
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Edem Kurtumerov
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Hryhorii Cheremkhov
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Ivan Kryvoruchko
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Kyrylo Kravtsov
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Kyrylo Perevertailo
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Maksym Mishanov
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Orxan Ismayilov
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Tymur Yemchenko
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Viktor Markov
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Vitalii Markov
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Yaroslav Petrakov