Bericht im Wiesbadener Kurier am 20.07.2022
WIESBADEN - (sc). Drei, vier Kämpfe machen, wieder etwas Wettkampf Praxis sammeln – auch das war für viele Judoka bei den Hessischen Meisterschaften der U 18 und U 21 in der Sporthalle am 2. Ring ein Ziel.
Die sportlich äußerst fair verlaufene Veranstaltung „hat Spaß gemacht“, sagte Marcel Stebani vom ausrichtenden Judo Club Wiesbaden. Die Erfolgsbilanz des Gastgebers mit 15 Titeln, drei zweiten und sieben dritten Plätzen rundeten die Meisterschaft aus JCW-Sicht ab. Einzig die Teilnehmerfelder hätten laut Stebani „etwas üppiger“ sein können.
Wie bei anderen Vereinen auch, durften für den JCW Ukrainer starten, die aus ihrem Heimatland geflüchtet sind. So wie Serhii Semenenko (Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm), der für die Wiesbadener sowohl den Titel im U 18 als auch im U 21-Bereich einheimste. „Das ist ein richtig guter“, sagte Stebani. Zudem nutzt der JCW die Hessischen Meisterschaften, um erfolgreiche Judoka aus den eigenen Riehen zu ehren. So wie Helene Riegert und Hanna Sedlmair, die – wie angekündigt – zwar nicht starteten, aber bei der Organisation halfen.