Projekt „Space Cowboys“ – Reparaturauftrag erfolgreich abgeschlossen

Mo, 02.09.2019, 07.13 Uhr
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von Tonja Bröder
Platz zwei für die Landesligamannschaft

Elz, 31.08.2019 - Beim Judokwai Elz-Hadamar-Limburg kamen alle neun Mannschaften der Hessischen Landesliga zum dritten und letzten Kampftag zusammen.

Es war extrem heiß in der Halle, da konnte auch ein Feuerwehr-Ventilator nicht mehr viel ausrichten. Die Space-Cowboys des JCW hatten noch zwei Kämpfe zu absolvieren. Ziel des Tages war es, den zweiten Tabellenplatz gegen Mitkonkurrent JC Petersberg zu sichern.

Platz 1 war aus eigener Kraft nach der Niederlage gegen den 1. DJC Frankfurt am zweiten Kampftag nicht mehr zu erreichen. Der JCW wollte daher in den unteren Gewichtsklassen (-60, -66, -73) auf jeden Fall zu punkten, in den oberen Gewichtsklassen traute man den Petersbergern durchaus etwas zu, aber ein Punkt von vieren sollte auf jeden Fall drin sein.

Da hatte der JCW die Petersberger dann doch etwas überschätzt. Mit deutlichen 6:1 Punkten fegte man den Gegner von der Matte. Lediglich Moritz Schleiff, der eine Gewichtsklasse höher (-81 kg) eingesetzt wurde, musste einen Punkt abgeben.

Vor dem letzten Durchgang gegen Blau Gelb Frankfurt wurde es plötzlich noch einmal ganz spannend. Der Tabellenführer DJC Frankfurt hatte die Gastgeber Judokwai Elz-Hadamar-Limburg wohl unterschätzt. Plötzlich stand es 3:3 bevor die Entscheidung in der Gewichtsklasse bis 60 kg fallen musste. Die Reihenfolge der Kämpfe wird jeweils ausgelost. Beinahe hatte sich der DJC mit seiner Aufstellung „verzockt“. In einem engen Fight konnte der DJC den Kampf für sich entscheiden.

Im letzten Kampf ging es für den JCW dann gegen den Tabellenletzten Blau-Gelb Frankfurt, der zügig mit 6:1 gewonnen wurde. Mario Di Tavi, der nach langer Verletzung wieder ins Wettkampfgeschehen zurückkam, musste hier den Punkt abgeben.

Glückliche Gesichter beim JCW über den gesamten Verlauf der Landesligasaison und dem letztlich erzielten zweiten Platz.

Wie im Film „Space Cowboys“, wo vier alte Haudegen um Clint Eastwood gemeinsam mit einem jungen Team auf Reparaturmission ins All fliegen, war die Mission für den JCW extrem erfolgreich.

„Haudegen“ und vielversprechende Nachwuchskämpfer in einer Mannschaft, die einen Riesenspass an ihrem Sport vermitteln und das Männer-Judo beim JCW wiedererwecken konnten. Das Wettkampf-Training war in den letzten Wochen voll wie lange nicht mehr. Aufgrund des Rückzugs aus der zweiten Bundesliga Anfang des Jahres darf der JCW auf jeden Fall in der nächsten Saison in der Oberliga starten. Dann wird sich wirklich zeigen, was die Mission gebracht hat. In den nächsten Wochen wird man sich beim JCW mit der Mannschaft zusammensetzen und die Planungen für die kommende Saison starten.

Für den JCW in Elz am Start: Valérie Nenninger, Florian Denkewitz, Falk Müller, Christoph Meister, Moritz Schleiff , Mario Di Tavi, Simon Leuschen, Achim Enders, Philipp Eckelmann, Dirk Iwamaru, Sebastian Erhard, Marcel Stebani, Mohamad Abou Saif. Verletzungsbedingt nicht dabei Robertson Linsner und Ben Jounes Haoulani.

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