20. Wiesbaden Gasshuku 2019

Di, 25.06.2019, 11.47 Uhr
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von Walter Oster

Vom 08.06 – 10.06.2019 haben wir zum 20. mal das Wiesbaden Gasshuku ausgerichtet.
Erneut durften wir unsere hochgraduierten Senseis aus Japan begrüßen:

Mori Sensei                (Kyoshi, 8. Dan)
Yonekura Sensei         (Kyoshi, 8. Dan)
Haga Sensei                (Kyoshi, 7. Dan)
Kikuchihara Sensei     (Kyoshi, 7. Dan)
Inokuchi Sensei          (7.Dan)
Teraoka Sensei           (6. Dan)

Dieses Jahr hatten alle Beteiligten mit dem milden Wetter großes Glück, denn in den vergangenen Jahren war es die Regel, dass sich die ersten heißen Sommertage genau mit dem Beginn des Gasshuku anmeldeten.

Dennoch war das Programm anstrengend, schweißtreibend und natürlich auch sehr lehrreich. Fußarbeit, Kihon-Training und Keiko am Vormittag, nach der Mittagspause (das von den Wiesbadenern bereitgestellte berühmt berüchtigte Mittagsbuffet darf natürlich nicht unerwähnt bleiben) Nihon Kendo Kata bzw. Kihon Waza Keiko-ho und anschließend Oji-Waza und noch einmal Keiko bis zum frühen Abend verlangten uns alles ab.

Es nahmen ca. 60 Kendoka aus verschiedenen Vereinen teil. Wie jedes Jahr wurden die Teilnehmer von den Senseis in Gruppen aufgeteilt, so dass jeder, egal ob Kinder, Anfänger ohne Rüstung, bis hin zum 6. Dan auf seinem Graduierungslevel trainieren konnte.

Der Erfahrung und dem freundschaftlichen Engagement unserer Senseis ist es zu verdanken, dass jeder Teilnehmer des Lehrganges sein Kendo ein wenig verbessern konnte. Egal ob Fuß- oder Schlagtechniken, dem Kamae und Kiai, den Senseis ist kein Fehler entgangen.

Durch präzise Erklärungen auf technischer und auf inhaltlicher Ebene, war es möglich den höheren Sinn und Hintergrund verschiedener Bewegungsabläufe zu erkennen. Dies gilt im Besonderen für die Kata.
Richtiges Timing, der richtige Abstand und die permanente Spannung zwischen den Trainingspartnern, sind jedoch nicht nur bei der Kata wichtig, sondern ebenfalls im Shiai.

Am zweiten Tag boten die Senseis eine Vorbereitung für bevorstehenden Kyu- und Dan-Prüfungen an. Auch hier konnten im Feedback individuelle Hinweise zur Verbesserung gegeben werden.

Neben der Verbesserung der eigenen Fähigkeiten, konnten Freundschaften zu bereits bekannten Kendoka vertieft und neue Freundschaften gegründet werden. Beim täglichen Abendessen zeigten die Senseis, dass sie nicht nur hervorragende Lehrer, sondern auch humorvolle und liebenswerte Menschen sind, immer bereit Fragen zum Verständnis „wie macht man gutes Kendo“ zu beantworten.

Alles in allem war es wieder eine gelungene Veranstaltung. Intensiv, vielseitig, mit der richtigen Kombination aus Basis- und Spezialtraining, verbunden mit der Hoffnung, das Gelernte zu verinnerlichen und sein Kendo bis zum nächsten Gasshuku zu verbessern.

Wir freuen uns auf das nächste Jahr!

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